L’ordre moins le pouvoir
Norman Baillargeon
Traduction/Cession
Espagne : Argitaltxea Hiru (2002)
Notice allemande
Ordnung ohne Macht. Geschichte und Aktualität des Anarchismus
Wenn Sie bekennen, dass Sie Anarchist sind, wird man Sie beinahe unweigerlich auch für einen Nihilisten, einen Anhänger des Chaos, ja sogar für einen Terroristen halten. Doch lassen Sie sich eines gesagt sein: nichts ist falscher als das. Diese Fehlinterpretation ist das Ergebnis einer jahrzehntelang mit viel Geschick gepflegten Verwirrung rund um die Idee des Anarchismus. In einer ersten Annäherung können wir sagen, dass der Anarchismus eine politische Theorie ist, in dessen pochenden Herzen die Idee des Antiautoritarismus wohnt, das heißt, die bewusste und wohlüberlegte Ablehnung jeglicher unbegründeter Autorität und Herrschaft. Eine alte Dame, die im spanischen Bürgerkrieg kämpfte, sprach die einfachste Sache der Welt aus: „Ich bin Anarchistin: ich möchte keine Befehle empfangen und auch keine geben.“
Ordnung ohne Macht. Geschichte und Aktualität des Anarchismus gibt einen komprimierten Einblick in die Theorie des Anarchismus: neben der Darstellung seiner Ursprünge sowie zentraler Ideen und Theoretiker (darunter Max Stirner, Michail Bakunin, aber auch Zeitgenossen wie Noam Chomsky) finden sich im Anhang eine umfassende Bibliographie und Linksammlung zum Thema.
Norman Baillargeon ist Professor für Erziehungswissenschaften an der Universität Montréal in Québec, Essayist und Mitarbeiter bei diversen kanadischen Zeitschriften. Für sein Buch Petit cours d’autodéfense intellectuelle (Crash-Kurs Intellektuelle Selbstverteidigung: Wie wir die alltägliche Manipulation aus Blenden, Täuschen und Vernebeln durchschauen, Riemann 2008) erhielt er 2005 den Prix Québec Sceptique.
Preis in Frankreich: 10 Euro – Erschienen 15/02/2001– 168 Seiten – ISBN: 2–910846–29–6

